Akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge erfüllen nach der Beurteilung durch Akkreditierungsagenturen bestimmte Mindeststandards. Von daher ist die Akkreditierung so etwas wie ein Qualitätssiegel, wenn auch nur ein befristetes, denn akkreditierte Studiengänge werden regelmäßig weiteren Qualitätskontrollen unterzogen.
Da im Zuge des Bologna-Prozesses sehr viele neue Studiengänge eingerichtet worden sind, nimmt der Akkreditierungsprozess viel Zeit in Anspruch. Eine fehlende Akkreditierung ist daher keineswegs ein Zeichen für mangelnde Qualität. Auf Beschluss der Kultusministerkonferenz soll die externe Programmakkreditierung durch Agenturen probeweise um eine Systemakkreditierung durch die Hochschulen ergänzt werden. Damit können die Hochschulen mittels eigener hochschulinterner Qualitätssicherungssysteme zunächst für sechs Jahre selbst Akkreditierungen vornehmen. Der Verfahrensaufwand der Hochschulen soll so reduziert und die Zertifizierung beschleunigt werden.