Bachelorstudiengänge sind grundständige Studiengänge, führen also zu einem ersten Hochschulabschluss. Die Regelstudienzeit beträgt meist sechs, manchmal aber auch sieben oder acht Semester. Mit dem Bachelorabschluss können Sie in das Berufsleben einsteigen oder sich im Rahmen eines Masterstudiums weiterqualifizieren, sei es unmittelbar im Anschluss an den Bachelorabschluss oder nach einer Phase der beruflichen Tätigkeit.
Im Bachelorstudium werden nicht nur Fachkenntnisse vermittelt, sondern auch Methoden- und Schlüsselkompetenzen. Soweit sich Bachelorstudiengänge aus mehreren Fächern zusammensetzen, nennt man sie Kombinations-Bachelorstudiengänge. Bei Mono-Bachelorstudiengängen studieren Sie dagegen nur ein Fach. Teilweise kann es allerdings auch Wahlpflicht- oder Wahlbereiche in anderen Fächern geben. Kombinations-Bachelorstudiengänge findet man vor allem an Universitäten; Mono-Bachelorstudiengänge dominieren dagegen das Studienangebot der Fachhochschulen. Ausnahmen sind in beiden Fällen möglich.
Je nach studierter Fachrichtung wird der Bachelorabschluss als akademischer Grad mit einer bestimmten Bezeichnung versehen: So wird in den Naturwissenschaften der Bachelor of Science (B.Sc.), in den Geistes- und Sozialwissenschaften der Bachelor of Arts (B.A.), in den Ingenieurwissenschaften der Bachelor of Engineering (B.Eng.) und in den Rechtswissenschaften der Bachelor of Laws (LL.B.) verliehen.