Hochschulrankings

Hochschulrankings sollen helfen, die Qualität von Lehre und Forschung zu vergleichen, indem qualitative und quantitative Unterschiede zwischen einzelnen Hochschulen, Fakultäten und Fächern dargestellt werden. In den USA sind Hochschulrankings schon länger bekannt. In Deutschland wird seit Ende der 80er Jahre versucht, sie zu etablieren.

Prinzipiell kann versucht werden, in Rankings drei inhaltliche Dimensionen zu erfassen: die Lehrleistung, die Forschungsleistung und das Renommee einer Hochschule. Ziehen Sie ein Hochschulranking zu Rate, um aus dem umfangreichen und teilweise kaum überschaubaren Studienangebot den richtigen Studiengang auszuwählen, müssen Sie deshalb darauf achten, was überhaupt gemessen worden ist und sich die Indikatoren des Rankings genau anschauen: Ist die Zufriedenheit der Studierenden oder die wissenschaftliche Produktivität der Professorinnen und Professoren untersucht worden? Oder wurde nur auf den „Ruf“ der Hochschulen geachtet und auf die Erhebung weiterer Fakten verzichtet? So erklärt sich auch, warum verschiedene Rankings häufig zu unterschiedlichen Bewertungsergebnissen führen. Hinzu kommt, dass in Deutschland die Qualität der Hochschulen eine wesentlich geringere Streuung hat als in anderen Ländern – veröffentlichte Abstände zwischen den Hochschulen sind also relativ klein.