Wissenschaftliches Arbeiten

Für ein erfolgreiches Studium ist die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten unabdingbar. Wissenschaftliche Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass Themen systematisch untersucht und die Ergebnisse logisch geordnet dargestellt werden. Verwendete Informationsquellen (z. B. Literatur, empirische Untersuchungen, Experimente) müssen offengelegt und somit überprüfbar gemacht werden. Der Arbeitsprozess ist damit für andere objektiv nachvollziehbar. Wissenschaftliches Arbeiten ist keine Geheimkunst, sondern ein „Handwerk“, welches man lernen muss. Im Prinzip unterscheiden sich kleinere wissenschaftliche Arbeiten zu Studienbeginn und umfangreiche Forschungsarbeiten nicht. Die ersten studentischen Arbeiten sind aber vorwiegend deskriptiv, produzieren noch kein „neues“ Wissen und dienen vorwiegend dem Erlernen der Arbeitstechniken. Aber je weiter das Studium fortschreitet, desto eher wird von Studierenden erwartet, dass die Arbeitsergebnisse eine gewisse Originalität besitzen. Spätestens bei der Promotion ist es dann notwendig, einen eigenen Beitrag zur Forschung zu liefern.