Ernährungswissenschaften Studium in Berlin und Brandenburg

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Studienform

Hochschulen für Ernährungswissenschaften in Berlin und Brandenburg

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Wofür steht die Fachrichtung Ernährungswissenschaften?
Ernährungswissenschaften untersuchen, wie Lebensmittel zusammengesetzt sind, wie der Körper Nährstoffe verarbeitet und wie Ernährung Gesundheit und Krankheit beeinflusst. Das Studium ist naturwissenschaftlich geprägt: Wer sich nur für gesunde Ernährung interessiert, unterschätzt oft den Anteil an Chemie, Biochemie und Statistik.

In Brandenburg bietet die Universität Potsdam einen Bachelor Ernährungswissenschaft (sechs Semester, Standorte Golm und Potsdam-Rehbrücke) und einen Master an. Das Institut für Ernährungswissenschaft sitzt in Nuthetal-Rehbrücke bei Potsdam, in direkter Nachbarschaft zum Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE).
Welche Möglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium gibt es?
Einen Bachelor in Ernährungswissenschaften gibt es auch als Fernstudium bei privaten Hochschulen, also berufsbegleitend.

Dort gibt es in der Regel keinen Numerus clausus und keine Wartesemester, der Studienbeginn ist oft mehrmals im Jahr möglich. Die Studiendauer richtet sich nach dem gewählten Zeitmodell.

Seminare und Kurse finden überwiegend online statt, Prüfungen teils ebenfalls. Die Studiengebühren unterscheiden sich je nach Hochschule und Zeitmodell. Vor der Einschreibung sollte man prüfen, ob die Hochschule staatlich anerkannt und der Studiengang akkreditiert ist.

Angeboten werden zum Beispiel diese Studiengänge:

Ernährungswissenschaft und Prävention
Lebensmittelmanagement und -technologie
Welche Voraussetzungen müssen für ein Studium der Ernährungswissenschaften erfüllt sein?
Für den Bachelor an einer Universität braucht man die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Manche Universitäten haben einen Numerus clausus.

An einer Fachhochschule oder University of Applied Sciences genügt die Fachhochschulreife.

Für den Master ist ein Bachelor in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder einem vergleichbaren Fach nötig. Je nach Hochschule kommen Mindestnoten und weitere Nachweise hinzu.

Wer später in der Beratung arbeiten will, braucht neben dem Fachwissen Einfühlungsvermögen und gute Kommunikation.
Was beinhaltet das Studium der Ernährungswissenschaften?
Grundlage sind die Naturwissenschaften Chemie, Biologie, Mathematik und Physik. Sie stehen von Beginn an auf dem Plan.

Dazu kommen fachspezifische Themen:

Lebensmittelanalytik
Hygiene
Lebensmittelherstellung
Anatomie
Stoffwechselphysiologie
Lebensmitteltoxikologie

In höheren Semestern folgen je nach Hochschule Vertiefungen, zum Beispiel:

Ernährungsforschung und Ernährungsepidemiologie
Marketing
Ernährungswirtschaft
Beratungspsychologie
Qualitätsmanagement
Gibt es Besonderheiten?
Viele Fachartikel erscheinen auf Englisch, gute Englischkenntnisse sind deshalb nötig. Masterstudiengänge verlangen oft einen Nachweis, meist mindestens auf Niveau B2.

Studierende aus dem Ausland brauchen für deutschsprachige Studiengänge gute Deutschkenntnisse.
Wie sehen die Berufsaussichten nach einem abgeschlossenem Studium aus?
Mit einem Abschluss in Ernährungswissenschaften gibt es je nach Spezialisierung verschiedene Arbeitsfelder.

Beispiele

Produktentwicklung in der Lebensmittelindustrie
Marketing und PR-Arbeit
Qualitäts- & Hygienemanagement
Healthcare & Nutrition Management
Ernährungsberatung für Krankenkassen, Kliniken, Wellnessbetriebe oder in der eigenen Praxis
Forschung und Lehre an Universitäten oder Instituten wie dem DIfE