Medien Studium in Berlin und Brandenburg

7 Hochschulen mit diesem Studienschwerpunkt

Studienform

Hochschulen für Medien in Berlin und Brandenburg

Freie Universität

Exzellenz: In der Exzellenzinitiative war die Freie Universität ab 2007 in allen drei Förderlinien erfolgreich. Seit 2019 wird sie in der Exzellenzstrategie als Teil der Berlin University Alliance …

Details Website

Technische Universität Berlin

Die Technische Universität Berlin ist mit 33.990 Studierenden im Wintersemester 2025/26 eine der großen technischen Universitäten in Deutschland. Rund 10.400 Studierende kommen aus dem Ausland. Die TU Berlin …

Details Website

Universität der Künste Berlin

Die Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) ist eine große Kunsthochschule, an der fast alle künstlerischen Disziplinen unter einem Dach studiert werden können: bildende Kunst, Design, Musik, darstellende …

Details Website

Medien studieren: das Beispiel Mediendesign
Medienstudiengänge reichen von Medienwissenschaft über Medieninformatik und Medienmanagement bis zum Mediendesign. Gebraucht werden in der Branche kaufmännische und technische Fachkräfte, aber auch Menschen, die analoge und digitale Medieninhalte gestalten. Dieser Überblick stellt als Beispiel das Mediendesign-Studium vor.

Das Mediendesign-Studium vermittelt kreative Fertigkeiten und praktische Arbeitsweisen für einen Beruf in dieser Branche. Weil das Feld so breit ist, unterscheiden sich die Hochschulen in Schwerpunkten und Studienverlauf. Sie gewichten Praxis und Theorie unterschiedlich und konzentrieren sich etwa stärker auf Print- oder auf Online-Medien. Es lohnt sich deshalb, genau zu prüfen, welches Studium zu den eigenen Interessen und Erwartungen passt.
Voraussetzungen
Bachelorstudium:

allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife
Fachhochschulreife
eine abgeschlossene Berufsausbildung/Meistertitel auf einem fachnahen Gebiet
Vor allem private Hochschulen haben häufig eigene Zulassungsverfahren, in denen sich die Eignung auch ohne Abitur oder gleichwertigen Abschluss feststellen lässt.

Masterstudium:

erfolgreiches Bachelorstudium in Mediendesign, Kommunikationsdesign oder einem verwandten Gestaltungsfach
je nach Hochschule eine „gute“ Mindestnote im Bachelor
Auch für den Master kann es ein eigenes Zulassungsverfahren geben, in dem Bewerberinnen und Bewerber Arbeitsproben vorlegen oder an Auswahlgesprächen teilnehmen.

Inhalte
Weil die Hochschulen eigene Schwerpunkte setzen und verschiedene Fachgebiete kombinieren, unterscheiden sich die Studieninhalte je nach Standort stark. Neben künstlerisch-gestalterischen Fächern stehen oft auch Medientechnik und Informatik auf dem Plan, die das Verständnis digitaler Kanäle vertiefen. Je nach Berufsziel lassen sich Schwerpunkte in Print, Online oder Crossmedia setzen, mit Fokus auf visuelle oder auditive Medien. In den ersten Semestern gehören oft Grundlagen der Psychologie und Kunstgeschichte sowie Projektmanagement dazu.

Im Master vertiefen Studierende einen Schwerpunkt, etwa Kommunikations- und Produktdesign, Spieleentwicklung oder Bewegtbild und Animation, oft in Projekten mit Praxispartnern. Der Master ist außerdem Voraussetzung für eine Promotion.
Studienformen
Im Bachelor wie im Master gibt es neben Vollzeitstudiengängen auch berufsbegleitende Angebote, etwa an Fernhochschulen, die auf Berufstätige zugeschnitten sind. Sie führen zu einem gleichwertigen Abschluss.

Duale Bachelorstudiengänge bei Medienunternehmen bieten oft schon ab Studienbeginn eine Vergütung. Hochschulstudium und Praxiseinsätze im Betrieb werden dabei kombiniert, sodass die Studierenden gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet werden.
Abschlüsse und Verlauf
Der Bachelor of Arts (B.A.) ist der erste Abschluss im Mediendesign. Die Regelstudienzeit beträgt sechs bis sieben Semester.

Der Bachelor qualifiziert bereits für eine Tätigkeit in einem Medienunternehmen. Für höhere Einstiegspositionen kann ein Master of Arts (M.A.) von Vorteil sein. Im Vollzeitstudium dauert er in der Regel zwei bis vier Semester.
Berufsaussichten und Zukunft
Mediendesignerinnen und Mediendesigner arbeiten zum Beispiel in Agenturen, Verlagen, Rundfunk- und Produktionsfirmen, in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen oder selbstständig.

Durch den digitalen Wandel ist das Berufsfeld breit geworden. Besonders Informatikkenntnisse sind als Ergänzung zu gestalterischen Fähigkeiten gefragt. Wer Gestaltung mit technischem Verständnis verbindet, hat mehr Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Web- und App-Gestaltung.