Psychologie Studium in Berlin und Brandenburg

6 Hochschulen mit diesem Studienschwerpunkt

Studienform

Hochschulen für Psychologie in Berlin und Brandenburg

Freie Universität

Exzellenz: In der Exzellenzinitiative war die Freie Universität ab 2007 in allen drei Förderlinien erfolgreich. Seit 2019 wird sie in der Exzellenzstrategie als Teil der Berlin University Alliance …

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Psychologische Hochschule Berlin (PHB)

Die Psychologische Hochschule Berlin (PHB) ist eine private Universität für Psychologie und Psychotherapie. Neben Bachelor- und Masterstudiengängen bietet sie Approbationsausbildungen in drei Verfahren an. Diese Ausbildungen laufen nach …

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Wofür steht die Fachrichtung Psychologie?
Die Psychologie befasst sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen. Im Studium lernen Studierende verschiedene Module kennen, darunter allgemeine Psychologie und Entwicklungspsychologie. Weitere wichtige Bestandteile sind zum Beispiel:

Sozialpsychologie
Statistik
Forschungsmethoden
Diagnostische Verfahren

Außerdem wählen Studierende Anwendungs- und Nebenfächer nach ihren Interessen. Welche Fachrichtungen es gibt, hängt von der Hochschule ab. Häufig angeboten werden:

Klinische Psychologie
Pädagogische Psychologie
Wirtschaftspsychologie
Gesundheitspsychologie
Arbeits- und Organisationspsychologie

Manche Hochschulen ermöglichen zusätzlich Wahlmodule aus anderen Fächern.
Welche Möglichkeiten des berufsbegleitenden Studiums gibt es?
Psychologie lässt sich auch berufsbegleitend studieren, in der Regel an Fernhochschulen.

Auch einige Präsenzhochschulen, darunter private Hochschulen in Berlin, bieten berufsbegleitende Studiengänge mit Abend- oder Wochenendterminen an. Häufiger ist das im Master als im Bachelor.
Welche Voraussetzungen müssen zum Studium erfüllt sein?
Die Voraussetzungen hängen von der Hochschule und vom angestrebten Abschluss ab.

Für den Bachelor braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung, also die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Je nach Bundesland kann auch eine berufliche Qualifikation wie eine abgeschlossene Ausbildung genügen. Ein Studium ohne Abitur ist deshalb möglich. Weil Psychologie stark nachgefragt ist, sind die Bachelorplätze an vielen Hochschulen zulassungsbeschränkt.

Für den Master ist ein Bachelorabschluss nötig. Ob andere Abschlüsse als gleichwertig anerkannt werden, entscheidet die jeweilige Hochschule.
Welche Besonderheiten gibt es im Studiengang Psychologie?
Im Bachelor sind Praktika Pflicht. Sie finden während des Studiums statt und sollen das Gelernte vertiefen. Im Bachelor dauert das Pflichtpraktikum etwa drei bis fünf Monate. Details, etwa zu Teil- und Vollzeitpraktika, regelt die Prüfungsordnung der jeweiligen Hochschule.

Auch im Master sind Praxisphasen üblich; im Master Klinische Psychologie und Psychotherapie sind sie besonders umfangreich.
Welche Berufsaussichten bieten sich für Absolventen?
Psychologinnen und Psychologen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen. Wer psychotherapeutisch arbeiten will, braucht dafür eine Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz. Seit 2020 führt der Weg über einen Bachelor und einen darauf aufbauenden Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie mit anschließender Approbationsprüfung; für eine eigene Kassenpraxis folgt in der Regel eine mehrjährige Weiterbildung. Ein allgemeiner Bachelor oder Master in Psychologie allein berechtigt nicht zur Psychotherapie. Auch ohne Approbation arbeiten Psychologen in Kliniken, etwa in Diagnostik oder Rehabilitation.

Größere Unternehmen setzen Psychologen in der Personalentwicklung ein. Sie beraten das Management und kümmern sich um das psychische Wohlbefinden der Beschäftigten.

Auch Unfall-, Renten- und Krankenversicherungen beschäftigen Psychologen, etwa in Begutachtung, Rehabilitation und Prävention.

Wer gern mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, findet Stellen in Erziehungs- und Familienberatungsstellen oder in der Schulpsychologie.

In der Rechtspsychologie erstellen Psychologen etwa Gutachten für Gerichte oder arbeiten im Justizvollzug.

Die meisten Absolventen beginnen im Angestelltenverhältnis; ein Teil macht sich später selbstständig, etwa in Beratung, Coaching oder mit Approbation in eigener Praxis.